
Alle Proteste sind verhallt
Trotz massiver Proteste von Umweltschützern hat Brasiliens Präsident Luiz Inacio Lula da Silva grünes Licht für das im Amazonas-Gebiet geplante drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt gegeben. Er unterzeichnete am Donnerstag (26.8.10) einen Konzessionsvertrag mit dem Konsortium Norte Energia, das für 35 Jahre die Nutzungsrechte an dem Kraftwerk Belo Monte am Xingu-Fluss im Bundesstaat Para hat.
Zusammen mit dem Indianermissionsrat (CIMI) gab es am selben Tag noch eine Protestaktion: www.amk.or.at/cimi_info/?p=341
BELO MONTE: Europa darf nicht tatenlos zusehen!
Die ARGE Schöpfungsverantwortung hat nun auch auf ihrer Homepage einen Aufruf von Bischof Kräutler veröffentlicht zur Verhinderung des Kraftwerkbaus. Hier gibt es einen Brief, den Sie per Mail an die EU-Außenbeauftragte Catherine Asthon bzw. den Umweltkommisar Janez Potucznik mailen können. Briefentwürfe und Mailadressen finden Sie hier
"MEIN RÜCKHALT IST DAS EVANGELIUM"
Treffen der Selbstbesteuerungs-Gruppe mit Bischof Kräutler
Am 2. Juni traf sich die Selbstbesteuerungsgruppe Bischof Kräutler zum Gottesdienst und zur Begegnung mit Erwin Kräutler, dem Bischof von Altamira am Xingu in Brasilien. Christoph Klein vom Liechtensteiner Volksblatt hat aus diesem Anlass einen Filmbericht erstellt, den Sie hier anschauen können: http://www.volksblatt.li/default.aspx?id=video&video=45444
Aktuelles Interview mit Bischof Kräutler
In einem Interview mit den VN hat sich Bischof Erwin neben der Lage um das Kraftwerk Belo Monte wohltuend klar zur Situation der Kirche, ihren Herausforderungen heute vor allem auch im Zusammenhang mit dem Priestertum geäußert. Das Interview können Sie hier herunterladen.
STEUERLICHE ABSETZBARKEIT DER SPENDEN BEWILLIGT!!!
Unserer Berufung ist stattgegeben worden. Mit der Gültigkeit ab 9. März 2010 stehen wir mit der Registriernummer SO 1507 auf der Liste der begünstigten Spendenempfänger. Siehe: https://www.bmf.gv.at/Service/allg/spenden//show_mast.asp
Für das Finanzamt reicht es, wenn Sie die Überweisungsbelege aufheben. Bestätigungen unsererseits sind nicht nötig. Wichtig ist, dass die Überweisungen korrekt lauten auf: Selbstbesteurerungsgruppe Bischof Kräutler, Dornbirner Sparkasse Kt.Nr. 0001-150.630, BLZ 20602.
(12.3.2010)
PETITION: Der Xingu soll für immer leben!
Unterstützen Sie die Online-Petition für den Amazonasfluss Xingu und gegen das Kradtwerk Belo Monte: http://www.belomonte.org/petition/de/

AKTUELL: STELLUNGNAHME ZUM STAUDAMMPROJEKT BELO MONTE
Bischof Erwin Kräutler schreibt (15.3.2010):
"'Die Hoffnung stirbt als Letztes' heißt ein Brasilianisches Sprichwort und solange diese Situation nicht eintritt, geben wir nicht auf. Viel zu viele Nachteile und Angriffe auf Menschen und Natur sind mit diesem Projekt verbunden."
Den ganzen Text zum aktuellen Stand finden Sie hier
STAUDAMMPROJEKT BELO MONTE
Das Staudammprojekt von Belo Monte bezeichnete Bischof Kräutler als "pharaonisches, größenwahnsinniges Todesprojekt". Den jeweils täglich aktuellen Stand der Dinge können Sie im Blogspot Belo Monte nachlesen: http://plattformbelomonte.blogspot.com/
PREDIGT ZUM 5. TODESTAG VON SR.DOROTHY: Download

BISCHOF KRÄUTLER ZUM NACHHÖREN
Seine Rede anlässlich der Verleihung des Ehrendoktorats der Uni Salzburg brachte Radio Vorarlberg im Rahmen der Reihe "Fokus". Die Sendung können Sie nachhören: hier
AKTUELL: Das neue Buch von Bischof Kräutler ist erschienen:

Erwin Kräutler: Rot wie Blut die Blumen. Ein Bischof zwischen Tod und Leben, Salzburg 2009, Otto Müller Verlag, ISBN 978-3-7013-1163-7
Bischof Erwin Kräutler

«Wir können nicht so tun, als ob wir die letzte Generation wären. Wenn ich Amazonien verteidige, dann bin ich gegen die Ambitionen von Leuten, die von heute auf morgen reich werden wollen... Es geht um Milliarden: Um Holz, Bodenschätze, Weideflächen... Und wenn du da «nein» sagst, dann bist du verschiedenen Leuten ein Dorn im Auge.»
1987 überlebte er ein als Unfall getarntes Attentat schwer verletzt; 2005 wurde seine Mitarbeiterin Schwester Dorothy Stang erschossen. Bischof Erwin fordert die lückenlose Aufklärung dieses Mordes. Derzeit ist auf ihn sogar ein Kopfgeld ausgesetzt. Im Einsatz für die Armen, für deren elementaren Rechte und für die Mitwelt ist Bischof Erwin ein mitunter unbequemer Prophet.